Vohwinkel - Handels- und Transportzentrum

Geschichten von Händlern und Pendlern

Der Stadtteil Vohwinkel öffnet sich hin zum Rheinland. Seine topographische Lage hat den westlichsten Stadtteil Wuppertals schon früh zu einem Handels- und Transportzentrum werden lassen. Die Bahnlinien in Richtung Rheinland, Solingen, Velbert, Essen und Dortmund trafen hier zusammen und rings um den zentralen Bahnhof am Lienhardtplatz entwickelte sich das städtische Leben. Mit historischen Villen und vielen Wohnsiedlungen jüngeren Datums in den Außenbezirken bietet Vohwinkel heute vor allem für Familien ein breites Angebot an attraktiven Immobilien. Dieses Wohnangebot in Verbindung mit der Nähe zu Düsseldorf macht den Standort vor allem für Pendler sehr attraktiv.

Verkauft an Gräfrath

Seine erste urkundliche Erwähnung verdankt der heute drittgrößte Stadtteil Wuppertals einer Verkaufsurkunde. Demnach hatte Ritter Heinrich von Schönrode, dem die Gehöfte Vowynkele damals gehörten, wohl Geldnöte und so verkaufte er das Gebiet im Jahr 1356 an das Kloster Gräfrath. Die landwirtschaftliche Prägung dieses westlichen Wuppertaler Stadtteils veränderte sich durch den Ausbau der Eisenbahn-Strecken ab 1840 fundamental. Mit einer Einbindung des Bahnhofs Vohwinkel in die Strecken nach Düsseldorf, Essen und später auch nach Solingen und Dortmund entwickelte sich das Dorf zu einem aufstrebenden Handelsplatz. Die Fuhrmänner beherrschten die Szenerie und im Zuge der späteren Verlagerung der Transporte auf die Straßen siedelten sich hier auch namhafte Unternehmen an, die auf die Konstruktion von LKW-Aufbauten spezialisiert waren. Gemeinsam mit der Textilindustrie, die von Barmen und Elberfeld her kommend auch bis nach Vohwinkel ausgriff –ein beherrschendes Gebäude war die ehemalige Fabrik der Firma Gebhardt in Bruch–, war vor allem auch dieser Bereich der Automobil-Industrie für den westlichen Stadtteil prägend. Der wirtschaftliche Erfolg sorgte sogar dafür, dass Vohwinkel die Stadtrechte erhielt. Allerdings nur für die Zeit von 1921 bis 1929, dann wurde Vohwinkel im Zuge der kommunalen Neuordnung der neu gebildeten Stadt Wuppertal zugeschlagen.   

Die Auto- und die Schwebebahn

Zwei Bauwerke der Verkehrstechnik spielen für Vohwinkel eine zentrale Rolle. Da ist zunächst die Schwebebahn zu nennen. Während die Schwebebahn in den östlich gelegenen Stadtteilen meist über den Lauf der Wupper geführt wird, verläuft ihre Strecke ab Sonnborn bis zur Endhaltestelle in Vohwinkel oberhalb der wichtigsten Straße. Damit prägt die Schwebebahn hier viel stärker als in den anderen Stadtteilen das Bild des täglichen Lebens. Besonders eindrücklich wird dies in jedem Jahr zum traditionellen Vohwinkeler Flohmarkt sichtbar: Dieser Flohmarkt, der bereits als größter Markt seiner Art im Guinness-Buch der Rekorde einen Eintrag aufzuweisen hat, wird auf der Kaiserstraße, unterhalb des Gerüstes der Schwebebahn aufgebaut. Für Gäste, die mit diesem Verkehrsmittel anreisen, zeigt sich ab Hammerstein ein eindrucksvolles Bild. Mindestens ebenso bedeutsam für den Stadtteil war der Ausbau einer ehemaligen Landstraße zur heutigen A46 und der damit verbundene Bau des Sonnborner Kreuzes. Der Verlauf der A46 trennt heute den Stadtteil Vohwinkel von Sonnborn ab und die historischen Bezüge der beiden Stadteile wurden so empfindlich gestört. Gleichzeitig hat der Ausbau der A46 erheblich zur Attraktivität des Stadtteils Vohwinkel beigetragen. Denn mit der Auffahrt auf die Autobahn lässt sich die Distanz vor allem in Richtung Düsseldorf zügig überwinden. Viele Pendler, die in Düsseldorf ihrer täglichen Arbeit nachgehen, nutzen diese perfekte Verkehrsanbindung, um in Vohwinkel vergleichsweise preisgünstig wohnen zu können.

Vohwinkel steht für vielfältige Wohn-Angebote

Im Gegensatz zu den Villenvierteln in Barmen und Elberfeld, die von großzügigen Anwesen ehemaliger Industriellen-Familien geprägt sind, ist das Angebot an Häusern in Vohwinkel differenzierter. In den Straßenzügen von Schlieffenstraße, Werderstraße und Steinmetzstraße werden die Liebhaber klassizistischer Villen –ähnlich wie im Zooviertel in Elberfeld– durchaus fündig. Diese Straßen zeigen auch die ältesten Wohnhäuser im Westen Wuppertals. Folgt man der Route weiter nach Westen über die Ehrenhainstraße in Richtung Roßkamper Höhe finden sich hier viele Einfamilienhäuser, die in den 1930er bis 1950er Jahren gebaut wurden und häufig eine sehr gute Substanz aufweisen. Auf der Höhe an der Roßkamper Straße sind in den 1970er und 1990er Jahren zwei größere Wohngebiete mit Reihenhausbebauung entstanden. Hier gibt es eine Vielzahl von Wohnangeboten für Familien. Ähnlich verhält es sich im anschließenden Wohngebiet von Ittertaler Straße, Schimmelweg und Rappenweg. Hier wurden in den 1970er Jahren Bungalows errichtet, die meist auch über große Gärten verfügen. Damit ähnelt dieses Wohngebiet dem etwas später entstandenen Wohngebiet an der Ohligser Straße. Ein klassisches Siedlungsgebiet wurde bereits in den 1920er Jahren mit der Siedlungsgemeinschaft Bremkamp erschlossen. Hier stand in den Gründungszeiten noch die Selbstversorgung mit Gemüsegärten und Nutztieren im Vordergrund. Die Siedlungshäuser mit ihren außergewöhnlichen Ausblicken bis in die rheinische Ebene sind heute heiß begehrt, zumal die Gärten viele Möglichkeiten zur Entspannung oder auch zum Anbau von Obst und Gemüse bieten. Räumlich direkt anschließend entstand in den 1970er Jahren das Siedlungsgebiet Kinderbusch. Auch dieses Gebiet ist geprägt durch eine Bebauung mit alleinstehenden Häusern, die in einem durchgängigen Baustil realisiert wurden. Als eines der jüngsten Wohngebiete wurde in den 1990er Jahren das Vohwinkeler Feld unterhalb der Waldkampfbahn im Norden Vohwinkels erschlossen. Dieses Gebiet weist eine gemischte Bebauung aus, in der auch Mehrfamilienhäuser ihren Platz gefunden haben. Insgesamt lässt sich festhalten, dass kein anderer Stadtteil Wuppertals diese Vielfalt an Einfamilienhäusern bereithält und damit vor allem für Familien mit Kindern als ideales Areal für den Kauf des zukünftigen Familiensitzes bestens geeignet ist. 

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