Cronenberg - garantiert nebst Dorfcharakter

Familienfreundliche Wohnlage im Grünen

Seit dem frühen Mittelalter quälten sich die Ochsenkarren die Steilen Anstiege nach Cronenberg hinauf. Geladen hatten sie meist Eisenerze aus Siegburg. Der kostbare Rohstoff wurde in Cronenberg zu wertvollen Sensen weiterverarbeitet - das Markenzeichen der frühen Cronenberger Kleineisen-Industrie. Über Jahrzehnte hinweg entstanden -bedingt durch die ergiebigen Regenfälle und dem somit aufgeweichten Boden- tiefe Einschnitte, die bis heute bei Wanderungen rund um das Ortszentrum von Cronenberg zu erkunden sind. Insbesondere für junge Familien, die eindrucksvolle Natur sowie ein ausgeprägtes Vereinsleben in z.B. Sport-, Musik- und Kultur suchen, bietet sich Wuppertal-Cronenberg als Wohn- und Lebensmittelpunkt in idealer Weise an. Umgeben von schöner Natur, mit kurzen Wegen nach Elberfeld sowie einem nahegelegenen Autobahnanschluss an die BAB 46, lebt man hier ruhig und familiär.

Eingemeindung zu Wuppertal im Jahr 1929

Während der französischen Besatzung durch die Truppen Napoleons erlangten die stolzen Cronenberger ihr höchstes Maß an Eigenständigkeit. Im Jahr 1808 erhielt Cronenberg den Status einer eigenständigen ‚Commune‘, eingebettet in einen größeren Verbund kleinerer Städte, und 1865 sogar die Stadtrechte. Sicher einer der Höhepunkte in der heute über 950 Jahre währenden Stadtgeschichte. Denn in einer Akte des Klosters Werden wird 'Cronberga' bereits im Jahr 1050 urkundlich erwähnt.

Die ursprüngliche Bedeutung des Namens wird vermutlich auf 'Krähenberg' oder 'Kranichberg' zurückzuführen sein. Aber im Rahmen der Neuordnungen der Kommunen im Jahr 1929 wurde deutlich, dass Cronenberg diese Souveränität verlieren würde. Zwei Optionen standen zur Diskussion: der komplette Anschluss Cronenbergs an Remscheid oder an die neu gegründete Stadt Wuppertal. Knurrend willigten die Bürger Cronenbergs schließlich der Eingemeindung zu Wuppertal zu, wobei bis heute das starke Selbstbewusstsein der Cronenberger und der nie ganz erloschene Wunsch nach Unabhängigkeit spürbar bleibt.

Das Monopol zum Schmieden der Sensen

Für den Bauern des Mittealter zählte die Sense zu den wichtigsten Werkzeugen. Nur mit einer scharfen Sense konnte das Winterfutter für das Vieh ohne allzu große Mühe eingebracht werden. Und die mit Wasserkraft betriebenen Schmieden und Schleifkotten rings um Cronenberg lieferten Spitzenqualität. Die Sensen waren so außergewöhnlich gut, dass Cronenberg das Monopol zur Herstellung der Sensen für weite Teile des Bergischen Landes gewährt wurde, ein wesentlicher Faktor für das Wachstum der kleinen Ortschaft.

Bis heute erinnert der Manuelskotten an diese lange Tradition der Kleineisen-Industrie in Cronenberg. Ein kleines Museum im Manuelskotten zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich eine erfolgreiche Kleineisen-Industrie in Cronenberg. Nach dem Wegfall des Zunft-Monopols verlagerten die Kotten ihren Fokus auf die Anfertigung sonstiger Kleinwerkzeuge, Nägel, Schrauben und Werkzeuge. Letztlich entwickelte sich aus diesem Know-How in den Cronenberger Kotten die heutige Werkzeug-Industrie, die das wirtschaftliche Geschehen im Großraum Cronenberg maßgeblich bestimmt. Diese mittelständischen Unternehmen haben sich zu Weltmarktführern in ihren Spezialgebieten entwickelt und können damit als typische Beispiele für die Erfolgsgeschichte des deutschen Mittelstandes gelten.

Arbeitsethos in Cronenberg & attraktive Freizeitgestaltung

Der Erfolg der mittelständischen Industrie in Cronenberg hatte sicher mit der tiefen Verwurzelung der Bevölkerung in der evangelischen Religion zu tun. Hier steht die Bedeutung der Arbeit im Mittelpunkt und dieses hohe Arbeitsethos hat den Alltag der Menschen bestimmt. Daneben war aber auch immer die Gestaltung der Freizeit auf den südlichen Höhen besonders reizvoll. Von Ausflügen in die Natur bis zum Hobby des Reitens. Von der Schauspielerei im TIC-Theater bis zum Singen im Chor. Vom Engagement beim örtlichen Fußballverein bis zur ausgedehnten Wanderung durch das Burgholz - die Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung für jung und alt sind umfassend.

Viele Radfahrer haben die ehemalige Bahntrasse des ‚Samba‘-Express als ideale Route für eine Tour nach Elberfeld für sich entdeckt. Mit der Fertigstellung des Ausbaus der L418 durch die Tunnelanlage unterhalb des Burgholzes hat sich auch die Verkehrssituation in vielen Gebieten Cronenbergs spürbar entspannt. Auch wenn die vielen Wege, die sich im Ortszentrum von Cronenberg treffen -eine Umgehungstraße ist aus Platzgründen leider nicht realisierbar- immer noch zu Staus führen, wurde die Erreichbarkeit der A46 durch den Tunnel der L418 doch deutlich verbessert. Cronenberg hat sich bis heute seinen eher dörflichen Charakter erhalten und ist als Wohnstandort vor allem für die Menschen attraktiv, die weite Blicke über die Landschaft des Bergischen Landes, die frische Brise und die Nähe zur Natur zu schätzen wissen.

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