Langerfeld - eine sehr gute Empfehlung!

Ein Stück Westfalen in Wuppertal

Eigentlich gilt Wuppertal als Teil des Bergischen Städtedreiecks, gemeinsam mit den beiden Partnerstädten Remscheid und Solingen. Grundsätzlich stimmt dies auch, doch bleiben die westfälischen Einflüsse -vor allem im östlichen Teil Wuppertals- unverkennbar. So zählte historisch gesehen der Stadtteil Langerfeld eher zu Westfalen als zum Bergischen Land. Dieser Stadtteil hat sich somit über die Zeit eine gewisse Eigenständigkeit erhalten und bietet gleichzeitig reizvolle Wohnlagen, die man bei der Suchen nach einer Immobilie unbedingt im Auge behalten sollte. Vor allem der Gegensatz zwischen urbanem Charakter der zentralen Bereiche von Langerfeld und der direkten Einbindung einiger Wohnlagen dort in wunderschöne Naherholungsgebiete machen dieses Viertel attraktiv.

Ein eigenes Wappen wird vorgestellt

Im Jahr 1902 hatten die örtlichen Honoratioren in Langerfeld ihre Entwicklungsarbeiten zu einem neuen Wappen abgeschlossen. Stolz präsentierten sie ihren Entwurf den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils und verbanden damit nachdrücklich den Wunsch, dass ihnen eigene Stadtrechte zugesprochen werden sollten. Der Entwurf verbindet einige Symbole. Ein Symbol für die Schwungräder der Wassermühlen, einem Garnbündel als Hinweis auf die lokalen Garnfärbereien sowie einem schräg verlaufenden rot-weißen Schachbalkenmuster. Dieser Schachbalken ist auch das Wappenzeichen der Grafen von Mark. Deren Grafschaft umfasste historisch weite Teile Westfalens mit dem heutigen Ruhrgebiet, der Soester Börde und Teilen des Sauerlandes. Das Wappen verdeutlichte damit klar, dass Langerfeld sich in der Nähe zu Schwelm und damit zum Gebiet der Grafen von Mark zählte – sich also als eine westfälische Stadt sah. Die Geschichte verlief aber anders. Dem Wunsch nach Verleihung eigener Stadtrechte wurde nicht stattgegeben und 1922 wurde Langerfeld in die Stadt Barmen eingemeindet und damit später zu einem Teil der größeren Stadt Wuppertal. Damit erlangte das Wappen auch nie einen offiziellen Status, zeigt aber deutlich, wie groß der Wunsch nach Eigenständigkeit in diesem Stadtteil an der Wupper noch vor rund 100 Jahren war. Das Nachfolgende Bild zeigt einen Wanderweg im Wuppertaler Wohnquartier Ehrenberg (Rheinisches Schiefergebirge). 

Urbanes Zentrum - Wohnlagen in Naherholungsgebieten

Ein großes Gehöft einer Familie Landger oder Langer -der ursprüngliche Name ist in der Chronik der Stadt Wuppertal nicht dokumentiert- war der Ursprung des Siedlungsgebietes, aus dem heraus sich später der Stadtteil Langerfeld entwickelte. Schon im Jahr 1304 wird dann aber die Ortschaft Langerfeld erstmals urkundlich erwähnt und gilt als Teil des westfälischen Kirchspiel Schwelm zugerechnet. Vor allem durch das Aufkommen der Bandwirkereien um 1740 wuchs Langerfeld - es entstanden vorindustrielle Produktionsstätten, welche vornehmlich rings um den Langerfelder Markt angesiedelt waren. Das nachfolgende Bild zeigt ein Kriegerdenkmal in Wuppertal-Langerfeld - mit der Aufschrift "Den Toten zu Gedenken, den Lebenden zur Mahnung".

Gerade in diesem zentralen Gebiet Langerfelds findet sich heute eine dichte Wohnbebauung, die vornehmlich durch Mietwohnungen charakterisiert. In Richtung Beyenburger Stausee oder Schwelm, finden sich schon bald einige Wohnlagen, welche sich durch ihre direkte Nähe zu einer sehr ursprünglichen Natur auszeichnen. Im Zuge der Industrialisierung und des wachsenden Wohlstands der Stadt wurden hier vor allem Einfamilienhäuser gebaut, die sich bestens als Wohnsitze für junge Familien eignen. Natürlich ist der Charakter dieser Wohnlagen in Langerfeld kaum mit dem Stil der sehr großen Wuppertaler Villenviertel wie zum Beispiel dem Briller Viertel oder dem Zooviertel zu vergleichen. Die unmittelbare Einbindung der Wohnlagen in Langerfeld in die Natur, geben den Häusern jedoch oftmals einen ganz eigenen Charme.

Engagiertes Stadtleben in Wuppertal-Langerfeld

Links im Bild das Gartenhallenbad Langerfeld der Stadt Wuppertal. Gleichzeitig ist man in Wuppertal-Langerfeld sehr schnell in das urbane Leben der modernen Großstadt eingetaucht. Gerade in Langerfeld zeigt sich eine besondere Vielfalt an bürgerschaftlichem Engagement. Das eigene Kulturzentrum in einer ehemaligen Bandwirkerei, die Vielzahl von traditionsreichen Sportvereinen oder auch die eigene kleine Stadtteilzeitung, zeugen von großem Interesse der Bürger an ihrem Stadtteil. Hier kann man sich, sofern man möchte, schnell auch als neuer Mitbürger einbringen. Vor allem für Kinder und Jugendliche eröffnen sich so Möglichkeiten, schnell an einem neuen Wohnort Fuß zu fassen. In Verbindung mit den schnell zu erreichenden Naherholungsgebieten -aus den attraktiven Wohnlagen meist fußläufig- ist Langerfeld eine wirklich gute Empfehlung für junge Familien. Ein weiterer Aspekt: Auch von Langerfeld aus sind die Autobahnanschlüsse zur A1 und zur A46 schnell zu erreichen. Ein berufliches Engagement im Rheinland oder im Ruhrgebiet bleibt also bei überschaubaren Fahrzeiten durchaus möglich. Gleichzeitig lassen sich die unverfälschten Wälder im Bergischen Land genießen und man kann Teil einer aktiven Stadtgesellschaft sein. Langerfeld ist es wert, erkundet zu werden!

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